Dritten Sieg beim Länderpokal 2010

Die Mädchen holen beim Mädchenländer-vergleichsturnier zum dritten Mal in Folge die Goldmedaille. Das „verflixte siebte Jahr“ brachte unseren Mädels Glück: in einem spannenden Finale schlugen sie Mitfavorit und Gastgeber Bayern mit 3,5:2,5 und holten damit den dritten Sieg in der 7-jährigen Geschichte dieses Turniers.Der Golfclub Lichtenau-Weickersdorf (Landesgolfverband Bayern) bot den 8 teilnehmenden Mannschaften einen äußerst gut gepflegten Platz und begeisterte durch Gastfreundschaft und eine tolle Organisation. Ausgetragen wird dieses Wettspiel nach folgendem Modus: am ersten Tag wird eine Zählspielqualifikation im Klassischen Vierer (1 Streicher) und Einzel (1 Streicher) ausgespielt, am zweiten Tag Lochspiele in Vierer und Einzel nach Schema 1 gegen 4, 2 gegen 3 um den Einzug ins Finale. 5 gegen 8 und 6 gegen 7 um die Platzierungen. Pro Team gehen 4 Mädels an den Start.

Und am Finaltag geht’s dann um die Wurst.

Nachdem das bayerische Team am ersten Tag zunächst sensationell aus den Startlöchern kam und mit 72 (Par 72) das beste Viererergebnis des Tages spielte, platzierte sich unser Vierer Lampert&Junker mit 77 Schlägen / „5 über“ solide auf dem zweiten Platz. Es folgte Team Hessen mit 79 Schlägen / „7 über“. Am Nachmittag drehten die Mädels aus Bayern dann so richtig auf: mit 68 und somit Platzrekord (Eijkenboom), 69 und 73 spielten sie die beste Zählspielqualifikation in der Geschichte dieses Turniers und prangten mit 6 unter Par deutlich an der Spitze des Leaderboards.

Unser Team konterte mit 72 (Lampert), 73 (Meis) und 74 (Gabsa) und hielte damit den Drittplatzierten Hessen weiter auf Abstand. Vierter in der Meisterschaftsrunde: Niedersachsen-Bremen mit 30 über Par.

Am Samstag wurden die Karten dann neu gemischt. Bayern machte mit Niedersachsen-Bremen kurzen Prozess: nach 32 Löchern war das Match vorbei und die verbleibenden Punkte wurden zum 3,5:2,5 Endstand geschenkt. Bei uns wurde es gegen die Freundinnen aus Hessen spannend, nach ausgeglichenem Ergebnis nach den Vierern und Einzeln musste bei 3:3 gestochen werden. Dabei benennt jedes Team 2 Spielerinnen, die jeweils im Sudden-Death gegeneinander antreten. Karolin Lampert gewann ihr erstes Loch sogleich mit einem Birdie und Isabell Gabsa teilte ihr Loch. Damit hatte BW die nötigen 1,5 Punkte für die Finalteilnahme zusammen.

Der Tag der Entscheidung: Im Spiel um die Bronzemedaille hatte Hessen mit Niedersachsen-Bremen überhaupt keine Probleme und gewann mit 5:1. Beim süddeutschen Duell um den Titel wurde es erneut spannend, denn die Vierer wurden erst auf den letzten Löchern zum 1:1 entschieden. Auch am Nachmittag waren die Punkte hart umkämpft: Carina Junker teilte ihr Match und holte damit 0,5 Punkte. Charlotte Meisbesiegte ihre Gegnerin mit „2 auf“ und nachdem Isabell Gabsa nach Loch 15 mit 4&3 die Hand schüttelte und der Titel somit sicher in der Tasche war, schenkte Karolin Lampert, die seit drei Jahren in jedem Match eingesetzt wurde und nach wie vor ungeschlagen ist, ihr Spiel zum 3,5:2,5 Endstand. Ein großartiger Erfolg, den Landestrainer Heiko Burkhard so zusammenfasst: „Die Mädels haben sensationelles Golf gespielt und gut gekämpft – eine super Leistung. Ich hatte viel Spaß beim Zuschauen.“

Von der hervorragenden Mannschaftsleistung konnte sich auch BWGV-Präsident Otto Leibfritz persönlich überzeugen, da er zum Finaltag extra angereist war, und mit den Verbandsverantwortlichen des Bayerischen Golfverbandes die Siegerehrung vornahm. Im Rahmen der Siegerehrung würdigte Herr Leibfritz neben der tollen sportlichen Leistung den einzigartigen Team-Spirit, der die Spielerinnen, ihren Trainer Heiko Burkhard, ihren Kapitän Manfred Kohlhammer, Physiotrainer Johannes Nawrath und Leistungssportkoordinator Marc-Frederik Elsäßer miteinander verbindet.

Für unser Team spielten:

Karolin Lampert (St. Leon-Rot/ +1,4), Isabell Gabsa (Ulm/ +0,5), Charlotte Meis (St. Leon-Rot/ 1,8), Carina Junker (St. Leon-Rot/ 2,7) und Gloria Vergin (Freiburger GC/ 3,6), Kapitän Manfred Kohlhammer

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